Aktuelles

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung anlässlich des 75-jährigen Bestehens Schleswig-Holsteins

Hybride Veranstaltung am 23. August 2021 von 14.00 - 18.00 Uhr

Mit der Verordnung Nummer 46 verlieh die britische Kontrollkommission den preußischen Provinzen den vorläufigen, staatsrechtlichen Status von „Ländern“, deren Regierungschefs sich fortan Ministerpräsidenten nennen durften – diese Rechtsverordnung war der formale Gründungsakt des Landes Schleswig-Holstein. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung beleuchtet am Tag der Landesgründung die öffentlich bislang wenig präsenten Initiativen der Militärregierung zum Aufbau der Demokratie, ordnet diese in den zeitgeschichtlichen Kontext ein und reflektiert die verfassungsrechtlichen Herausforderungen dieses demokratischen Experiments. 

Die gemeinsame Veranstaltung des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften und der Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History der Europa-Universität Flensburg findet im Schleswig-Holstein Saal des Landeshauses statt und wird zugleich live über den Offenen Kanal übertragen. Als Referenten konnten Prof. Dr. Andreas von Arnauld, Prof. Dr. Uwe Danker, Prof. Dr. Michael Ruck und Prof. Dr. Utz Schliesky gewonnen werden. 

Die Teilnahme ist kostenfrei und offen für alle Interessierten. Eine verbindliche Anmeldung ist ab 15.06.2021 bis zum 11.08.2021 möglich.

Nähere Informationen zum Ablauf, der Anreise und den Anmeldemodalitäten können Sie dem Flyer entnehmen. Die Veranstalter behalten sich je nach Infektionslage vor, die Veranstaltung komplett online abzuhalten. 

Zweite NS-Kontinutitäten-Studie im Schleswig-Holsteinischen Landtag vorgestellt

Am 20. Mai 2021 stellte Prof. Dr. Uwe Danker im voll besetzten Plenarsaal des Landtag die Ergebnisse der Folgestudie „Geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive“ vor, die im Auftrag des Landtags von der Forschungsstelle für regionale Zeitgeschichte und Public History erstellt wurde. Anschließend folgten die Vorstellung der Ergebnisse vor der Landespressekonferenz und am Nachmittag eine Debatte des Landtags über die Ergebnisse der Studie. Hier finden Sie die Drucksache des Landtags (19/2953) mit dem vollständigen Text. Verweise auf die Presseberichterstattung:

Deutschlandfunk (Aus Kultur- und Sozialwissenschaften)

NDR SH-Magazin Beitrag

Zeit Online

Kieler Nachrichten

TV-Interview zur Debatte um die Reichskriegsflagge und deren Symbolik

Prof. Danker hat sich am 30.10.2020 im Schleswig-Holstein Magazin zum historischen Hintergrund geäußert.

Den Beitrag des SH-Magazins können Sie hier sehen:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Reichskriegsflagge-Historiker-nachdruecklich-fuer-ein-Verbot,reichskriegsflagge106.html

Fachrezension und fachdidaktischer Artikel zum Historischen Lernort Neulandhalle

Die Fachrezensions-Plattform HSozKult hat eine Ausstellungsrezension des von der frzph entwickelten Historischen Lernorts Neulandhalle veröffentlicht. Hier können Sie die Rezension kombiniert mit bildlichen Eindrücken nachlesen:

https://www.hsozkult.de/exhibitionreview/id/rezausstellungen-349

Gleichzeitig veröffentlicht die neue Ausgabe der landesgeschichtlichen Zeitschrift Demokratische Geschichte (DG) im Didaktischen Forum einen Aufsatz von Prof. Dr. Uwe Danker, in dem der historische Hintergrund, die geschichtsdidaktische Konzeption, der lange Weg zur Realisierung und letztlich die Ausstellung an sich vorgestellt werden.

Den Artikel finden Sie hier im Volltext als PDF.

Gutachterliche Stellungnahme zur Berufsbiographie des zweimaligen Rendsburger Bürgermeisters Dr. Heinrich de Haan (1896-1957)

Die im Auftrag der Stadt Rendsburg erstellte Studie zur Berufsbiographie des ehemaligen Bürgermeisters Dr. Heinrich de Haan bewertet dessen Agieren innerhalb der bestehenden zeitgenössischen Handlungsspielräume. Auf Grundlage umfangreicher Recherchen im Stadtarchiv Rendsburg, im Stadtarchiv Norderney, im niedersächsischen Landesarchiv Aurich, im nordrhein-westfälischen Landesarchiv Detmold, im hessischen Staatsarchiv Marburg und im Landesarchiv Schleswig-Holstein kann sie dadurch das bisher bestehende Bild von de Haan korrigieren und substantiell erweitern.

Das Gutachten finden Sie hier (pdf).

Die aktuelle Medienresonanz finden Sie hier, hier und hier.

Kieler Nachrichten (pdf).